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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50724-4

Der von dem Mechitaristenmönch Minas Bžškeanć verfasste Reisebericht ist in seinem Genre das erste Gesamtwerk über die Armenier des östlichen Europa. In dem Text schildert der Mönch seine Beobachtungen und konstruiert eine Theorie über die gemeinsame Herkunft der im östlichen Europa lebenden Armenier seiner Zeit. Der 1830 in Venedig herausgegebene Band ist eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen armenischen Gemeinden Ostmittel-, Südost- und Osteuropas und ihres materiellen und kulturellen Erbes. Das Buch ist in drei Hauptteile gegliedert. Nach einem ausführlichen Vorwort folgt die Geschichte der Armenier im Mittelalter und ihrer Verbreitung in Russland, Polen, auf der Krim, in Galizien, Siebenbürgen, Bukowina, Banat, Moldawien, Bessarabien, Bulgarien in Folge der Eroberungen ihres armenischen Kernlandes durch die Seldschuken und die Mongolen. Die Ausgabe bietet eine vollständige deutsche, kommentierte Übersetzung des mittelarmenischen Textes und ist somit die erste Übertragung des Reiseberichts in eine Fremdsprache.

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50716-9
Open Access

Der Erste Weltkrieg war der erste militärische Konflikt, in dem die Geisteswissenschaften Aufgaben der Propaganda übernahmen. Im Herbst 1914, nach den Zerstörungen in Reims und Leuven, starteten die Mittelmächte mit dem "Kunstschutz" eine Kampagne, die den Vorwurf "deutscher Barbarei" in der Kriegsführung widerlegen sollte.

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Ort: Berlin
Herausgeber: Deutscher Kunstverlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-422-06958-9

Die Zeit um das Jahr 1000 wird meist als Beginn der Kunstgeschichte in Ostmitteleuropa gesehen: Das Auftreten neuer Fürstendynastien, die über mehrere Jahrhunderte die Geschicke dieser Region bestimmen, und die Annahme des Christentums gaben ebenso Impulse in Bautätigkeit und Kunstproduktion wie Bistumsgründungen und Königskrönungen. Der erste Band des »Handbuch zur Geschichte der Kunst in Ostmitteleuropa« widmet sich diesem Epochenwandel, fragt vor allem aber auch nach dessen Voraussetzungen und Vorläufern. Dazu gehören u.a. die spätantiken und frühmittelalterlichen Kirchen an der östlichen Adria, die Goldschätze der völkerwanderungszeitlichen Eliten, die hochwertigen Schmuckstücke des Reiches der Mährer oder die Alltagskultur der slawischen Völker.

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50725-1
Open Access

Die Aktivitäten des "Kunstschutzes" umfassten alle Kriegsschauplätze, die bisherige Forschung blieb jedoch auf Belgien und Frankreich konzentriert. Dieser Band behandelt den Themenkomplex erstmals in vergleichender Perspektive und legt dabei den Schwerpunkt auf die Regionen des östlichen und südöstlichen Europa. Die Beiträge untersuchen, welche Interessen die deutschen und österreichischen Wissenschaftler - u. a. Kunsthistoriker, Archäologen, Ethnologen - in den jeweiligen Besatzungsgebieten leiteten, welche Schutz- und Wiederaufbaumaßnahmen sie tatsächlich initiierten, ob und in welcher Form es zu Interferenzen mit Fachkollegen vor Ort kam.