Specks Hof bei Nacht

Ляйбніц-Інститут історії та культури Центральної та Східної Європи (ГВЦО)
Leibniz-Instytut Historii i Kultury Europy Środkowej i Wschodniej (GWZO)
Leibniz-ústav pro dějiny i kulturu střední a východní Evropu (GWZO)
Kelet-Közép-Európai Történet- és Kultúratudományi Intézet (GWZO) - Leibniz Institut
Leibniz-inštitút pre históriu a kultúru strednej a východnej Európy (GWZO)
Institutul-Leibniz pentru studiul istoriei şi culturii în Europa Centrală şi de Est (GWZO)
Лейбниц-Институт истории и культуры Центральной и Восточной Европы (ГВЦО)
Կենտրոնական և Արևելյան Եվրոպայի պատմության և մշակույթի Լայբնից ինստիտուտ (ԳՎԶՕ)
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)

Das GWZO

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) hat die Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria im Forschungsfokus. Von der Spätantike bis heute untersuchen wir Eigenheiten, Wandlungen und Wechselbeziehungen in einer immer globaleren Welt. Grundlegendes Tiefenwissen zum östlichen Europa entsteht, wenn Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen und Wissenschaftskulturen zusammenkommen. Wir informieren die Fachwelt und die Öffentlichkeit über die Forschungsergebnisse mit Fach- und Sachbüchern, Ausstellungen, Veranstaltungen und digitalen Wissensressourcen. So machen wir vergangene und aktuelle Entwicklungen im östlichen Europa verständlicher.

Topthemen

GWZO-Jahrestagung 3.-4. Juni 2024

Seit dem 19. Jahrhundert werden Nationsbildungsprozesse von Vorstellungen über vermeintlich unverwechselbare, tief verwurzelte und historisch stabile Konzepte von Ethnizität begleitet. Dies gilt nicht nur, aber besonders für Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit seiner reichen Geschichte nationaler und territorialer Transformationen. Konzepte ethnischer bzw. nationaler Identität stützten sich auf mitunter exotische Theorien über Herkunft und Fortbestand, die zwischen akademischer Wissenschaft und Mythenbildung schwankten.
Die GWZO-Jahrestagung 2024 untersucht die Aneignung und Abwandlung von Mythen der Vergangenheit mit besonderem Bezug auf aktuelle Wiederbelebungen und nimmt dabei eine historische Perspektive ein.

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GWZO Jahrestagung 2024

Dossier »Rechtsextremismus« der Leibniz-Gemeinschaft

Die historische Forschung des GWZO hat auch vor dem Hintergrund stärker werdender rechtspopulistischer Bewegungen in Deutschland und Europa neue Relevanz. In einem Interview mit dem Titel »Es werden Traditionen erfunden, die es nie gab« erklärt die Historikerin Karin Reichenbach (GWZO) wie rechtsextreme Gruppen mittels »Reenactments« des Mittelalters Geschichte gezielt ideologisieren.

Zu finden ist das Interview im neu veröffentlichen Dossier »Rechtsextremismus« der Leibniz-Gemeinschaft. In Interviews und Analysen widmet sich das Magazin dem Aufstieg der radikalen Rechten, seinen Ursachen und den Protesten dagegen. Das Dossier »Rechtsextremismus« ist kostenfrei zugänglich.

zum Dossier
Dossier Rechtsextremismus Beitrag Karin Reichenbach

Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirates des GWZO zur Namensänderung des BKGE

Der Wissenschaftliche Beirat des GWZO reagiert mit »erheblicher Irritation« auf die Namensänderung des »Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa« in »Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa«. Er weist darauf hin, dass mit dem »Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)« ein bereits etabliertes Institut dieses Namens besteht.

zur Stellungnahme
GWZO-Wortmarke in Farbe, jpg blau

Ausstellung »Bellum & Artes« im Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel

400 Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg haben sich zwölf Museen und Forschungsinstitutionen aus Deutschland, Tschechien, Schweden, Polen, Italien, Spanien und Belgien zusammengefunden, um gemeinsam in transnationaler Perspektive die Auswirkungen des Krieges auf die Künste zu beleuchten. Die Ausstellung im Haus der Europäischen Geschichte, die vom 27.4.2024–12.1.2025 in Brüssel gezeigt wird, ist ein Höhepunkt im mehrjährigen Projekt Bellum & Artes. Geleitet wird das Projekt vom GWZO (Dr. Susanne Jaeger, GWZO-Abteilung »Kultur und Imagination«) und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Jede der Partnerinstitutionen repräsentiert eine andere ehemals vom Dreißigjährigen Krieg betroffene Region und ist in der Ausstellung mit einem besonderen Objekt oder Themenschwerpunkt vertreten. Sie alle eint die Absicht, durch intensive Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Forschung und Museumsarbeit das Bewusstsein für das gemeinsame kulturelle Erbe Europas zu stärken.

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Banner zur Ausstellung in Brüssel "Bellum & Artes"

Das GWZO beim Leibniz-Lab »Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen«

Aus insgesamt fünf eingereichten Anträgen hat der Leibniz-Senat erstmalig die Einrichtung von drei Leibniz-Labs ab April 2024 beschlossen. Den Zuschlag erhielt auch der Antrag für ein Leibniz-Lab »Gesellschaftliche Umbrüche und Transformationen«, der federführend vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) sowie vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) und mit Beteiligung des GWZO und weiterer Leibniz-Institute der Sektionen A, B und C konzipiert wurde. Das Leibniz-Lab wird über eine Laufzeit von drei Jahren mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert. Es diskutiert, versammelt und vermittelt die Forschungen von 28 Leibniz-Einrichtungen zu gesellschaftlichen Umbrüchen und Transformationen. Einen Schwerpunkt bildet der rasante gesellschaftliche Umbau nach dem Ende des Kalten Krieges seit 1989, insbesondere in den postsozialistischen Gesellschaften. Es zielt auf die Auswertung und Integration relevanter Wissensbestände, um aus früheren Krisen und Umbrüchen für Gegenwart und Zukunft zu lernen. Das GWZO wird seine vielseitige Osteuropa-Expertise in das Vorhaben einbringen. Das Lab verbindet interdisziplinär qualitative und quantitative Zugänge, historische und gegenwartsbezogene Perspektiven sowie Forschungs- und Infrastrukturansätze. Ziel des Leibniz-Labs ist die Entwicklung innovativer, auch experimentell zu erprobender Foren und Formate für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Es bietet zudem Beratung und Austausch für bestehende Institutionen und Initiativen an, wie das geplante »Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation« in Halle. Am 16. Mai 2024 findet die gemeinsame Kick-off-Veranstaltung der Leibniz-Labs in Berlin statt.

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Frieden für die Ukraine

Ukraine Flagge

Unsere Gedanken sind bei unseren ukrainischen Kolleg*innen und Freund*innen. Auf Befehl Putins hat das russische Militär am 24. Februar 2022 ein Land im Herzen Europas angegriffen, mit dessen Wissenschaftler*innen wir vielfältige Kooperationen pflegen, in dem Freund*innen, Kolleg*innen und Familienmitglieder unserer Mitarbeiter*innen leben. Wir sind in Sorge als Menschen und alarmiert als Wissenschaftler*innen, dass massive Geschichtsklitterung als Vorwand für eine völkerrechtswidrige Invasion dient. Wir appellieren an die deutsche Öffentlichkeit, beim Blick auf das östliche Europa ihren Expert*innen und nicht Geschichtsfälschungen zuzuhören. Wir hoffen mit den Menschen in der Ukraine auf das Ende der Aggression, verbeugen uns vor ihrem Einsatz und vor den vielen Menschen in Russland und Belarus, die trotz aller Gefahren offen Kritik üben.

Informationen und Expertise

Ausgewählte Veranstaltungen

Aktuell am GWZO

30.05.2024, 09:00 -
31.05.2024, 16:00

GWZO Colloquium

GWZO-Kolloquium zur Diskussion von Qualifikationsarbeiten zum östlichen Europa

Ort: GWZO Leipzig

03.06.2024, 14:00 -
04.06.2024, 18:00

Jahrestagung

Myths of the Past in Service of the Present. Resurgent Conceptions of National Origins in Central, Eastern and Southeastern Europe

For online participation please register via: https://kurzelinks.de/szo1

Ort: GWZO Leipzig

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11.06.2024
17:00 - 19:00

Prager Vorträge

New Currency or Bad Money? Popular Reactions to the Introduction of a New Czechoslovak Currency after the First World War

Dr. Johannes Gleixner (Collegium Carolinum, München)

Ort: Prag

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