GWZO - Innenansicht des Instituts

Stellenausschreibung

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) erforscht in vergleichender Perspektive die historischen und kulturellen Entwicklungsprozesse in der Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria von der Spätantike bis zur Gegenwart. Die große geographische Reichweite seines Forschungsprogramms bedingt einen besonderen Forschungsansatz, der Komparatistik, Interdisziplinarität und Transnationalität vereinigt, und der zudem die gesamte historische Tiefe vom Übergang der Antike zum Mittelalter bis in die Gegenwart in den Blick nimmt. Das in der Leipziger Innenstadt ansässige Institut beschäftigt ca. 70 Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland.

Am GWZO wird ab 2020 das Teilprojekt »Sozialistische Entwicklungsmodelle für die 'Dritte Welt'« im Rahmen der zweiten Phase (2020-2023) des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereiches (SFB 1199) »Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen« realisiert, das die Wirtschaftsbeziehungen zwischen europäischen RGW-Staaten und ausgewählten Ländern Asiens und/oder Afrikas untersucht und dabei insbesondere deren Effekte auf Veränderungen von Wirtschaftsdenken und -politik beider Seiten in den Blick nimmt.

Für das in der Abteilung »Verflechtung und Globalisierung« des GWZO angesiedelte Forschungsprojekt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine oder einen  wissenschaftliche/n Mitarbeiter*in (m/w/d) in der Entgeltgruppe 13 TV-L (65 %), befristet bis 31.12.2023 (Befristung nach WissZeitVG).

Ihre Aufgaben:

  • Forschungen über das Agieren wichtiger Außenhandelsfirmen aus einem oder mehreren sozialistischen Staaten in ausgewählten Ländern Asiens und/oder Afrikas im Rahmen des von der DFG geförderten Teilprojektes,

  • Erarbeitung einer Dissertationsschrift zum Thema,

  • Verknüpfungen des eigenen Vorhabens mit den in der Abteilung sowie am GWZO insgesamt betriebenen Forschungen anderer Disziplinen

Ihr Profil:

  • sehr guter Hochschulabschluss in einem geschichtswissenschaftlichen oder/und wirtschafts- bzw. sozialwissenschaftlichen Fach

  • Vorkenntnisse über bzw. ausgeprägtes Interesse an Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte und/oder Geschichte des Sozialismus und/oder Globalgeschichte

  • Kenntnisse mindestens einer Sprache aus dem ostmittel- bzw. osteuropäischen Raum

Die Tätigkeit als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in soll auch der weiteren akademischen Qualifikation (Promotion) dienen. Dies schließt die Teilnahme am Studienprogramm des Integrierten Graduiertenkollegs der Graduate School Global and Area Studies (GSGAS) der Universität Leipzig sowie am Doktorandenkolloquium des GWZO ein.


Das GWZO verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben) unter Angabe der Kennziffer bis zum 16.02.2020 zu senden an den Direktor des GWZO, Herrn Prof. Dr. Christian Lübke, GWZO, Reichsstr. 4–6, 04109 Leipzig, oder per Email an: bewerbung@leibniz-gwzo.de. Eine Bewerbung per E-Mail ist datenschutzrechtlich bedenklich. Der/die Versender*in trägt dafür die volle Verantwortung.

Für weitere Auskünfte zu Forschungsprojekt, Aufgaben und Arbeitsgestaltung wenden Sie sich bitte an Dr. Uwe Müller (uwe.mueller@leibniz-gwzo.de).