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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2018
ISBN: 978-3-412512-46-0

Die Oskar-Halecki-Vorlesung 2014 des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) widmet sich dem politischen und erinnerungskulturellen Vermächtnis der Gewerkschaft Solidarność in Polen. Der neo-liberale Transformationskurs von führenden Mitgliedern der Solidarność der 1990er Jahre wird den ursprünglichen politischen und gesellschaftlichen Zielsetzungen der oppositionellen Massenbewegung von 1980-1981 gegenübergestellt. Der Text ist ein starkes Plädoyer für soziale Gerechtigkeit und dokumentiert die zeithistorische Perspektive eines der Vorkämpfer der politischen Opposition gegen die Polnische Vereinigte Arbeiterpartei und späteren Kritikers des nach der Wende eingeschlagenen Reformwegs.

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2018
ISBN: 978-3-412-50320-8

The book analyzes and compares the architectural characteristics of four Armenian colonies from the beginning of the eighteenth to the turn of the twentieth century: Gherla/Szamosújvár, Dumbraveni/Erzsébetváros, Gheorgheni/Gyergyószentmiklós and Frumoasa/Csíkszépvíz.
The Transylvanian Armenian population played a decisive role in the architecture of Transylvania, and this represents a fascinating feature in the history of Armenians in the world. The analyses compare the architecture of the colonies on four levels. The settlement’s position in the network constitutes the first level. The second level comprises the structure, the building plots and street systems of the settlements. The third level consists of the analysis of the buildings. Finally, the last chapter presents the architectural-sociological interpretation of the townscapes at the turn of the twentieth century.

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2018
ISBN: 978-3-412-21104-2

Der Auftaktband der neuen Reihe präsentiert zentrale Texte zur Erforschung der armenischen Geschichte und Kultur teilweise erstmalig in deutscher Übersetzung. Diese Anthologie spiegelt in ihrer breiten thematischen Ausrichtung die zahlreichen historischen und aktuellen Facetten der Erforschung der Armenier in Osteuropa zwischen Narva und der Krim, zwischen Armenierstadt und Astrachan.

Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2017
ISBN: 978-3-412-50757-2
Open Access

Im Zuge von Weltgeschichtsschreibung, Transnationalisierungsforschung und "neuen" Area Studies ist die im deutschsprachigen Raum vertretene historische Teildisziplin Osteuropäische Geschichte zum einen unter Legitimationszwang geraten, zum anderen aber von eben diesen global orientierten Forschungsrichtungen als paradigmatischer Prototyp entdeckt worden. Im Kontext von Bezugsrahmen wie "Eurasien" und "zweite Welt", ja selbst "Europa" oder "nördliche Hemisphäre", ist das Erkenntnispotential der seit hundert Jahren gut etablierten historischen Osteuropaforschung samt ihren Foci auf Ostmitteleuropa, Südosteuropa, Nordosteuropa und den ostslawischen Raum, aber auch auf den Kaukasus und Zentralasien sowie bezüglich der Verflechtung mit anderen Weltregionen, zum einen erkannt wie es zum anderen genutzt wird. Dies gilt nicht zuletzt für die in der besagten Teildisziplin entwickelte Konzeption der Geschichtsregion, welche mittlerweile nicht nur von anderen Europahistorikern, sondern auch von Vertretern weiterer historischer Disziplinen - historische Soziologie, Zivilisationsgeschichtsschreibung, Kunstgeschichtsforschung, Literaturgeschichte, Anthropogeographie u. a. - kreativ adaptiert wird. Der Band belegt sowohl die Sinnhaftigkeit der geschichtsregionalen Konzeption "östliches Europa" (samt ihren Untergliede-rungen) im intraregionalen Kontext als auch deren Konstituierung durch die Interaktion mit angrenzenden historischen Meso-Regionen.