Informationen und Expertise zum Ukraine-Krieg

Ukraine Flagge

Befristetes Stipendienprogramm »Ukraine« am GWZO

Das GWZO unterstützt geflüchtete Wissenschaftler*innen in der Fortführung ihrer Forschungsprojekte, die wegen des Krieges und der Gewalt in der Ukraine, Belarus und Russland abgebrochen werden mussten. Das GWZO versucht im Rahmen seiner Möglichkeiten, Perspektiven für ihre weitere Forschungstätigkeit in Deutschland oder anderen Ländern zu vermitteln, indem Mitarbeiter*innen des Hauses bei Antragstellungen bei weiteren Fördereinrichtungen unterstützen.

Unsere ukrainischen Gäste

Seit 4.4.2022
Natalia Khamaiko, M.A. (Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Institut für Archäologie)
Forschung zur Rekonstruktion der Klimabedingungen zur Zeit der mittelalterlichen Rus aus Schriftquellen und paläoklimatologischer Proxy-Daten

Gast der Abteilung »Mensch und Umwelt«

Seit 4.4.2022
Anastasiia Korokhina, PhD (Nationale Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Institut für Archäologie)
Untersuchung der byzantinische Amphoren aus Ostmittel- und Osteuropa. Verbreitung und technologische Analyse

Gast der Abteilung »Mensch und Umwelt«

Seit 4.4.2022
Halyna Yatseniuk, PhD (Nationale Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz, Abteilung für Geschichte der Ukraine)
Forschungen zum Krieg von Chotin 1621 und seinen Folgen für das Leben und den Lebensgrundlagen der Bevölkerung und der Soldaten

Gast der Abteilung »Wissenstransfer und Vernetzung«

Hilfe und Unterstützung für geflüchtete Wissenschaftler*innen

Gemeinsam mit der Universität Erfurt haben wir eine offene Liste mit Links zu Fördermöglichkeiten, Stipendien etc. für die Aufnahme und Unterstützung von geflüchteten Wissenschaftler*innen erstellt. Sie wird regelmäßig von Karin Reichenbach (GWZO) und Bernhard Kleeberg (UE) aktualisiert.

Call for Applications

Ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihrer Forschung sichtbar machen

Leipziger Ringvorlesung zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine

Ringvorlesung zur Ukraine

Die Ringvorlesung versammelt Vorträge zur Literatur, Geschichte und Kultur der Ukraine. Sie werden im Sommersemester 2022 und im Wintersemester 2022/2023 von Wissenschaftler*innen aus Leipzig und aus der Ukraine sowie von anderen Kolleg*innen gehalten. Die Veranstaltung versteht sich als wissenschaftliche Intervention gegen den Krieg und zielt darauf ab, die Forschung zur Ukraine inner- und außerhalb der Universität Leipzig sichtbar zu machen. Damit soll zugleich zum besseren Verständnis der historischen und aktuellen Entwicklungen in der Ukraine beigetragen werden. Im Sommersemester liegt der Fokus der Vorträge auf literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragen; im Wintersemester rückt die geschichtliche Perspektive stärker in den Vordergrund. Den Veranstalter*innen geht es darum, die Expertise über die Ukraine zu bündeln und einen Denkraum für die Zukunft der Forschungen über die Ukraine in Leipzig zu öffnen.

Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Leipzig (des Instituts für Slavistik und des Historischen Seminars), des GWZO und des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Leipzig und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig.

Ressourcen zu den Hintergründen des Kriegs in der Ukraine

In folgendem Dokument finden Sie eine Sammlung von Ressourcen zu den Hintergründen des Kriegs in der Ukraine.

Wissenschaftliche GWZO-Expertise für Presse und Öffentlichkeit

Am GWZO arbeiten zahlreiche Wissenschaftler*innen, die sich mit der Ukraine, deren Kultur, Geschichte, Politik und Gesellschaft beschäftigen und die mit ihrer Expertise für journalistische Interviews und fachliche Einschätzungen zur Verfügung stehen.

Ausgewählte Medienbeiträge des GWZO

Lisa Füchte: Damit Sonnenblumen wachsen, wenn ihr hier begraben liegt.... Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive, Zeitgeschichte-online, 28.4.2022 | Zum Beitrag →

Leipziger Institut: Stipendium für ukrainische Forscherinnen. LVZ, 22.3.2022. | Zum Beitrag →

Arnold Bartetzky, Karin Reichenbach: Biete Förderung, suche Wissenschaftler. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.3.2022. | Zum Beitrag →

Björn Meine: Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr. Leipziger Volkszeitung, Seite 21, 5./6.3.2022.

LVZ-Talk zum Krieg gegen die Ukraine: »Putin ist in die Fußstapfen Hitlers getreten«. Leipziger Volkszeitung, 4.3.2022. | Zum Beitrag →

Russland & Ukraine: Geschichte von Freund- & Feindschaft. Die Ukraine für Russland: Ein »Brudervolk«? Oder doch nur »der Feind«? Gespräch über Erinnerungskultur und Gewaltgeschichte - mit Maren Röger. MDR Kultur am Mittag, 25.2.2022. | Zum Beitrag →

Oliver Bille im Interview mit Maren Röger. Artour. ARD Mediathek, 24.2.22 (ab Min. 14:40).

Jan Emendörfer: Wie die russische Invasion in der Ukraine weiter verlaufen könnte. Gespräch mit Stefan Troebst. Neue Westfälische  24.2.2022 | Zum Beitrag →

Stefan Troebst: ReCentGlobe Blog #58 | Kriegsangst im post-sowjetischen Raum. Teil 2: Ukraine, ReCentGlobe Blog vom Research Centre Global Dynamics der Universität Leipzig, 16.2.2022. | Zum Beitrag →
 

 

Unterstützung für Schulklassen

Die Expert*innen des GWZO verfügen über große Regionalkompetenz zum östlichen Europa. Gerne stellen wir diese Schulklassen in Leipzig und Leipzig-Land zur Verfügung. Interessierte Lehrkräfte nehmen bitte Kontakt auf mit Dr. Max Trecker und hinterlassen ihre Kontaktdaten. Wir werden uns im Anschluss bei Ihnen melden und den inhaltlichen sowie zeitlichen Rahmen unserer Unterstützung besprechen. Danke an unsere Leibniz-ZZF-Kolleg*innen für die tolle Idee!