Die lavierte Zeichnung von Bartholomäus Strobel zeigt eine Allegorie auf die freien Künste während des Dreißigjährigen Krieges. Aus dem Stammbuch von Heinrich Böhm (1636), Schlossbibliothek Kórnik (PL)
Die lavierte Zeichnung von Bartholomäus Strobel zeigt eine Allegorie auf die freien Künste während des Dreißigjährigen Krieges. Aus dem Stammbuch von Heinrich Böhm (1636), Schlossbibliothek Kórnik (PL)

Exhibition | 10.03.2020 - 31.12.2022

Bellum et Artes. Krieg, Kunst und Diplomatie in Mitteleuropa während des Dreißigjährigen Kriegs

Das Gemeinschaftsprojekt des GWZO, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Nationalgalerie Prag basiert auf dem Forschungsprojekt des GWZO »Bellum, Artes et Commercia« (2015-2019). Das Rahmenkonzept für die Ausstellungsreihe mit jeweils unterschiedlichen Themenschwerpunkten wird entwickelt von Claudia Brink, Christian Forster, Agnieszka Gąsior, Susanne Jaeger, Dirk Syndram, Marius Winzeler u.a.
Weitere Partner sind das Kunsthistorische Museum Wien, das Kunstgeschichtliche Institut der Universität Danzig, das Kunstgeschichtliche Institut der Universität Breslau, das Complesso Museale Palazzo Ducale di Mantova sowie das Statens historiska museer / Livrustkammaren Stockholm.

Im Zentrum stehen die künstlerische Repräsentation und die Entwicklung der Künste während des Krieges. Es geht um die Migration der Künstler und Kunstwerke, um systematische Plünderungen, Kunst als Beute und die rechtlichen Grundlagen. Ein gemeinsamer Essayband soll die Ausstellungen begleiten.

Ein gemeinsamer Antrag zur Förderung des Ausstellungsprojektes wurde unter der Federführung des GWZO bei der Europäischen Union im Programm CULTURE / Larger Cooperation Projects im Dezember 2018 eingereicht.

Ausstellungsstationen:
-  Dresden, Japanisches Palais: März bis Juni 2020
-  Prag, Waldstein Reitschule: November 2020 bis Februar 2021
-  Wien, Kunsthistorisches Museum: März 2021 bis Juni 2021
-  Breslau, Museum der Universität Breslau: September 2021 bis November 2021
-  Mantua, Palazzo Ducale: März bis Juni 2022
-  Stockholm, Livrustkammaren: September bis Dezember 2022
-  Brüssel, Haus der Europäischen Geschichte: Frühjahr 2023

Presentation: Analog