Thema

Feminismus wider Willen

An die für die Untersuchung von Netzwerken und dem Transfer von know-how und Traditionen als Fallbeispiel ausgewählte Gruppe, den nicht sehr zahlreichen und bislang wenig beforschten Filmemacherinnen des osteuropäischen Kinos im langen 20. Jahrhundert (von 1900 bis heute), werden Fragen nach Bildungswegen, Produktionsbedingungen und Kanonisierungsprozessen gestellt.

Die Regisseurin Dinara Asanova, um 1980

Die Moskauer Filmhochschule VGIK als Ausbildungsort und Knotenpunkt von Karrieren spielt spielt dabei eine nicht unwichtige Rolle. Wie sich die Regisseurinnen des östlichen Europa insbesondere vor dem Systemwechsel zum inter/nationalen Kanon und zu einer irritierten/irritierenden Rezeption aus dem Westen verhielten (reluctant feminism) steht im Zentrum der Fragestellungen.

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