Marina Dmitrieva

Dr. Marina Dmitrieva

Wiss. Mitarbeiterin
+49 (0) 341 97 35 583

Zur Person

Studium der Kunstgeschichte und der Geschichte an der Historischen Fakultät der Lomonossov-Universität Moskau. Promotion in Kunstgeschichte. Bis 1992 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte in Moskau. 1991-1995 Lehrbeauftragte an den Universitäten Freiburg, Basel, Hamburg und Bremen. Seit September 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO.

Arbeitsschwerpunkte

  • Kunst und Architektur der Moderne in Zentral- und Osteuropa
  • Kunsthistoriographie
  • Kunst der Renaissance nördlich der Alpen

Funktionen und Reihenherausgeberschaften

Lehre

Lehrveranstaltungen am Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig.

Aktuelles Thema

Publikationen

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2016
ISBN: 978-3-412-50399-4
Open Access

In Anknüpfung an die vielfältige historische Erforschung der Kommemorierung von Kriegen sowie der damit einhergehenden Formen von Erinnerungspolitik widmet sich dieser Sammelband einer Thematisierung des Völkerschlachtereignisses in den Gedächtniskulturen Ost(mittel)europas. Konkreten Anlass dazu bot das Leipziger Doppeljubiläum: jenes der Schlacht im Jahre 1813 sowie das der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals im Jahre 1913. Im Zentrum stehen dabei kultur- und erinnerungsgeschichtliche Perspektiven - mit einem Schwerpunkt auf jeweiligen nationalen Narrativen und daran hängenden Mythenbildungen. Auch finden mediale Aufbereitungen des Ereignisses in Literatur, bildender Kunst und Film besondere Berücksichtigung.

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Ort: Wien, Köln, Weimar
Herausgeber: Böhlau Verlag
Jahr: 2014
ISBN: 978-3-412-21107-3

Der vorliegende Band versammelt Beiträge von Kunsthistorikern, Bauforschern, Ethnologen und Historikern zur Rolle der Armenier in der frühneuzeitlichen Kunstgeschichte Zentral- und Osteuropas. Behandelt werden sakrale Malerei und illuminierte Handschriften, Architektur und Städtebau, Kunsthandwerk und -sammlungen. Den geografischen Rahmen bilden dabei die heutigen Staaten Polen, Ukraine, Belarus, Rumänien, Moldova und die Russländische Föderation. Die von armenischen Künstlern geschaffenen Werke spiegeln ihre multiethnische und plurikonfessionelle Umgebung wider, ohne dabei ihre ursprünglichen Tradi­tionen aus Mittlerem Osten und Kleinasien zu verleugnen.

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