Ostern bei den Futuristen, Foto von 1913

Themenbereich

Wissen vernetzen

Reisen, an anderen Orten lernen, gemeinsam publizieren, ausstellen und Filme machen - also »vernetztes Wissen« unter den Bedingungen zunehmender Globalisierung und in Auseinandersetzung mit dem, was unsere Forschungsregion ausmacht, dazu wird im Schwerpunkt »Wissenstransfer und Vernetzung« geforscht. Aus kunsthistorischer, literaturwissenschaftlicher und filmhistorischer Perspektive untersuchen wir Künstlernetzwerke, die Grande Tour und andere Bildungsreisen, institutionelle Knotenpunkte und Umschlagplätze von Wissen und Bildung (wie Filmhochschulen, Literatursalons oder Almanache) sowie den Umgang mit und die politische Aufladung von Bildern in sich wandelnden historischen Kontexten.

Themen

Bildgebrauch und Bildkritik

Die fundamentale Kritik am kultischen Gebrauch der Bilder im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert besaß tiefgreifende Auswirkungen auf die Kunstproduktion in Mitteleuropa. Erforscht wird, welche Strategien im Zuge der Wiedereinführung des Bilderkults im utraquistischen Böhmen erkennbar sind, um den Vorbehalten gegenüber sakralen Bildern entgegenzuwirken.

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Die Passauer Hofkünstler und Italien

Das Vorhaben untersucht die künstlerische Auseinandersetzung der beiden Passauer Hofkünstler Wolf Huber und Meister IP mit der Kunst der norditalienischen Renaissance und geht den Hinweisen auf ihre Italienreise(n) nach.

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Feminismus wider Willen

An die für die Untersuchung von Netzwerken und dem Transfer von know-how und Traditionen als Fallbeispiel ausgewählte Gruppe, den nicht sehr zahlreichen und bislang wenig beforschten Filmemacherinnen des osteuropäischen Kinos im langen 20. Jahrhundert (von 1900 bis heute), werden Fragen nach Bildungswegen, Produktionsbedingungen und Kanonisierungsprozessen gestellt

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Ukrainischer Futurismus

Am Fallbeispiel eines ambitionierten Publikationsprojekts, der ersten Nummer einer Literaturzeitschrift des ukrainischen Futurismus, untersucht das Vorhaben, wie poetische, translatorische und gestalterische Verfahren zur Waffe werden (sollen) - nicht nur im Kampf um eine neue Kunst, sondern auch im historischen Spannungsfeld von neuer sozialistischer Internationale und nationaler Selbstbestimmung. Welche Argumente die Kunst damals und heute anzubieten hat, wo wieder mit Sprachargumenten real gekämpft wird, soll herausgearbeitet werden.

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