Thema

Infrastrukturen und Handelspolitik

Die Forschungen beschäftigen sich mit einer zentralen Dimension der ökonomischen Globalisierung: dem Handel von Waren, dessen Ermöglichung durch die Bereitstellung von Infrastrukturen sowie seine Regulierung durch Handelspolitik.

Warenströme, Infrastrukturen und Handelspolitik

Die Entwicklungen von Warenströmen, Infrastrukturen und Handelspolitik im Verhältnis zwischen dem östlichen Europa und anderen Regionen werden für mehrere historische Umbruchsituationen analysiert: a) die Herausbildung eines globalen Marktes für Massengüter (global condition) in den 1870er Jahren; b) die Veränderungen durch Nationalstaatsbildung, Protektionismus, Weltwirtschaftskrise und erste internationale Regulierungsversuche in den 1920er und 1930er Jahren (Deglobalization?); c) die RGW-Staaten zwischen Bemühungen um sozialistische Integration und zunehmende Präsenz auf den Weltmärkten im »Westen« und globalen Süden in den 1960er und 1970er Jahren (red globalization).
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Konzeptionen und Handlungen der (Mit-)Gestaltung globaler bzw. transregionaler ökonomischer Verflechtungen durch Akteur*innen aus dem östlichen Europa. Die Forschungsergebnisse sollen als Bindeglied zwischen Historiographie und Area Studies zum östlichen Europa sowie den Studien zur Globalisierung(sgeschichte) fungieren.

Bearbeitet von: