Themenbereich

Internationale Politik

Im Themenfeld wird die große Bedeutung der Partizipation osteuropäischer Akteure an der Gestaltung internationaler Politik jenseits der etablierten Narrative von Fremdbestimmung und Isolation untersucht. Der Fokus liegt zum einem auf den Handlungsspielräumen, Positionierungsstrategien und oftmals mehrschichtigen Zugehörigkeiten der Akteure. Zum anderen gilt es, den Zusammenhang von Internationalisierung und wechselnden politischen Ordnungen im östlichen Europa zu erforschen. Die verschiedenen Übergangsphasen 1918/1945/1989 werden mit Ansätzen aus der transnationalen und globalen Geschichte neu untersucht, um die postimperialen, sozialistischen und postsozialistischen Transformationen in globale Prozesse einzuordnen. Ziel ist es, die tragende Rolle Osteuropas in Internationalisierungsprozessen herauszuarbeiten und damit zu einem dezentrierten Verständnis von Globalisierung(en) beizutragen.

Themen

Neue Weltwirtschaftsordnung

Im Fokus der Forschungen steht die Positionierung der sozialistischen Länder in den Debatten über die so genannte »New International Economic Order« (NIEO), die insbesondere im Rahmen der »Vereinten Nationen« (UN) stattfanden.

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Sozialistische Gesellschaftswissenschaften

Untersucht werden die osteuropäischen Konzepte und Beiträge zur Interpretation gesellschaftlicher Entwicklung (development) und der sich wandelnden Weltordnung in den von der UNESCO gegründeten internationalen Verbänden im Bereich der Gesellschaftsforschung.

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Völkerbund und Vereinte Nationen

Das Habilitationsprojekt untersucht Expert*innen aus dem ostmitteleuropäischen Raum, die in den Sekretariaten des Völkerbundes sowie der Vereinten Nationen Schlüsselpositionen innehatten und diese in Rückgriff auf ihre (trans-)regionalen Netzwerke für alternative Sachpolitik sowie zur Umgestaltung der internationalen Beziehungen nutzten.

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