Themenbereich

Internationale Organisation(en)

Herausbildung und Entwicklung internationaler Organisationen zur Regulierung grenzüberschreitender Probleme sowie zur Ordnung der internationalen Beziehungen widerspiegeln Verflechtungs- und Globalisierungsprozesse. Diese werden als Internationalisierungsprojekte im Kontext der wechselnden politischen Ordnungen im östlichen Europa behandelt. Entgegen einer älteren Sichtweise, nach der grenzüberschreitende Kooperation und Steuerung als Domäne von Nationalstaaten galt, zielen die Forschungen in dezidiert transnationalen Perspektive insbesondere auf gesellschaftliche Akteure und deren mehrschichtige Zugehörigkeiten in internationalen Organisationen. Nachgegangen wird Selbst- und Fremdpositionierungen um die Handlungsspielräume osteuropäischer Akteure in ungleichen globalen Beziehungen zu identifizieren. Dabei richtet sich der Blick vor allem auf Übergangsphasen (imperial/postimperial, sozialistisch/postsozialistisch), um Blickverengungen (methodischer Nationalismus, Begrifflichkeiten aus dem Kalten Krieg) zu vermeiden.

Themen

Internationalisierung und Souveränität

Das Vorhaben untersucht mit akteurszentrierter Perspektive die Internationalisierung von Staat und Gesellschaft im östlichen Europe im Verhältnis zu der sich mehrfach wandelnden Souveränität in der Region im historischen Längsschnitt von den 1880er Jahren bis zum Ende des Kalten Krieges.

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Sozialistische Staaten und die Weltwirtschaft

Das Vorhaben untersucht die Rolle bestimmter sozialistischer Ökonomen bei dem Versuch, die durch die kapitalistischen Führungsmächte dominierte Weltwirtschaftsordnung zu reformieren. Die Forschungen konzentrieren sich auf Strategien, die darauf abzielten, die Position der sozialistischen Länder in der Weltwirtschaft zu verbessern.

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