GWZO-Nachwuchsgruppe

Ein Post-Doc- und zwei Promotionsprojekte aus den Geschichts- und Politikwissenschaften erforschen Ostmitteleuropa im intra- und transregionalen Vergleich sowohl innerhalb Europas als auch mit Blick auf andere Weltregionen. Die Forschung zielt auf einen transnationalen und transregionalen Ansatz ab, der Ostmitteleuropa gegen West als auch Ost öffnet, indem die Einzelprojekte jeweils angrenzende Regionen in die Analyse miteinbeziehen. Zudem werden die regionalen Prozesse in der gemeinsamen Arbeit in ihren globalen Bezügen reflektiert. Als Grundlage dazu dienen die Felder Migration und Diaspora, der globale Markt sowie Ideentransfer, der Wandel sozialer und politischer Ordnungen und die Vernetzung verschiedener Akteursgruppen.

Themen

Der Luxemburger und die Bürger

Das Vorhaben untersucht die Implementierung der Herrschaft der Dynastie der Luxemburger anhand der Interaktion zwischen König Johann und den böhmischen Städten in vergleichender europäischer Perspektive.

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Ländliche Kultur als Ware

Das Projekt beschäftigt sich mit der Vermarktung ländlicher materieller Kultur aus Ostmitteleuropa in der Moderne. Es fragt danach, welche Rolle mobile Akteure aus ländlichen Regionen in der Artikulierung moderner Identitätsentwürfe spielten.

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Populismus in Ostmitteleuropa

Dank ihrer rigorosen Haltung gegenüber Geflüchteten während der Flüchtlingskrise ab 2015 gelangten die Populisten in Ostmitteleuropa ins Visier internationaler Kritik. Nationalistischer Populismus ist allerdings kein neues Phänomen in Ostmitteleuropa. Die Dissertation untersucht seine Merkmale an ausgewählten Diskursen zwischen 1989 und 2019.

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