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Soziale Umwelt - visuell

Visualisierung und architektonische Gestaltung sozialer Umwelt – Facetten der soziokulturellen Entwicklung Ostmitteleuropas vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert | BMBF-Teilvorhaben

In diesem Querschnitt-Projekt des Forschungsschwerpunkts »Imagination und Kultur« werden Fragen nach den Formen der Aneignung von realer und sozialer Umwelt durch ein breites gesellschaftliches Spektrum Ostmitteleuropas gestellt. Verbindendes Element der einzelnen Fallbeispiele ist die Analyse von Objekten, die als »Zeichen« die Ansprüche der jeweiligen Individuen oder Gruppen demonstrieren sowie der Markierung des Raums und vielfach auch der sozio-politischen Abgrenzung dienen. Dabei werden aus der Perspektive der »visuellen Geschichtskultur« exemplarisch einzelne Etappen historischer Entwicklungsprozesse beleuchtet, wobei mit der Akzentuierung der Sichtbarmachung politischer und gesellschaftlicher Verhältnisse ein eigenständiger Zugang praktiziert wird.

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In den unter dem überspannenden Thema »Soziale Umwelt - visuell« zusammengefassten Einzelvorhaben werden Formen von Visualisierung in verschiedenen Epochen und Teilregionen untersucht. Dabei steht die (macht-)politisch oder gesellschaftlich-ökonomisch motivierte Erzeugung von Zeichen und ihre Instrumentalisierung in Form von Bauten, Kunstwerken und kulturellen Erzeugnissen wie Literatur, Film, Fotografie und Musik im Zentrum.

Die einzelnen Vorhaben fallen jeweils auch in andere Themenbereiche des Schwerpunkts »Kultur und Imagination«.

Die Leitung der vom BMBF geförderten Projektgruppe hat Prof. Dr. Arnold Bartetzky inne.

Themen

Forschungsspektrum der Projektgruppe Soziale Umwelt - visuell

Die einzelnen Vorhaben fallen jeweils auch in andere Themenbereiche des Schwerpunkts »Kultur und Imagination«.

Armenier

In langer, epochenübergreifender Perspektive werden armenische Kunst und Kultur in Osteuropa untersucht. Im Fokus steht die armenische Bevölkerung Siebenbürgens mit ihren kulturellen Verbindungen zur armenischen Diaspora in anderen Teilen Europas und Kleinasiens.

Bearbeitet von:

Bálint Kovács
balint.kovacs@leibniz-gwzo.de

Červenische Burgen

Nach langer Vernachlässigung in der Forschung werden seit einiger Zeit eingehende Untersuchungen zu den Červenischen Burgen im heutigen östlichen Polen durchgeführt. Das GWZO kooperiert in dem internationalen Projekt mit mehreren archäologischen Instituten in Polen. Beteiligt sind auch Forschende aus Russland, der Schweiz, Serbien und der Ukraine.

Bearbeitet von:

Marcin Wołoszyn
marcin.woloszyn@leibniz-gwzo.de

Fortsetzung folgt