Arwaburg
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Themenbereich

Repräsentation von Macht und Selbstdarstellung politischer, ökonomischer und kultureller Akteure

Die Repräsentation von Macht im weitesten Sinne und die persönliche Selbstinszenierung von Mächtigen war seit jeher eine der zentralen Funktionen der Kunst, wobei verschiedene Gattungen, von der Architektur bis zum Kunsthandwerk, zusammenwirkten. Der Themenbereich beleuchtet in gattungsübergreifender und vergleichender Perspektive die Strategien, die Mittel und die Wirkung der Selbstdarstellung politischer, ökonomischer und kultureller Akteure in Mittelalter und Frühneuzeit. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Austauschbeziehungen und Konkurrenzverhältnissen, etwa zwischen Herrscherdynastien, zwischen Königshöfen und magnatischen Residenzen oder auch unter dem Hochadel im Wettbewerb mit geistlichen Fürsten. Im Fokus stehen darüber hinaus die Folgen von militärischen Auseinandersetzungen für künstlerische Repräsentationsstrategien sowie für Migration der Beteiligten und Kulturtransferprozesse.

Bellum et artes

Untersucht werden die Auswirkungen der komplexen kulturellen, politischen und ökonomischen Verflechtungen im Ostseeraum auf die Kunst vor dem Hintergrund der spezifischen Dynamik militärischer Konflikte im Zeitalter der Nordischen Kriege.

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Červenische Burgen

Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung
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Nach langer Vernachlässigung in der Forschung werden eingehende Untersuchungen zu den Červenischen Burgen im heutigen östlichen Polen durchgeführt. Das GWZO kooperiert in dem internationalen Projekt mit mehreren archäologischen Instituten in Polen. Beteiligt sind auch Forschende aus Russland, der Schweiz, Serbien und der Ukraine.

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Konkurrenten und Höflinge

Im Fokus der Studien stehen die Vorbildfunktion der Burg Karlstein, eines der wichtigsten Bau- und Repräsentationsvorhaben Kaiser Karls IV., für Repräsentationsprojekte der Magnaten und der Anteil des französischstämmigen Hauses der Anjou an repräsentativen Bauvorhaben in Polen und Ungarn.

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Magnatischer Adel

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Am Ausgang des Mittelalters agierte der magnatische Adel Ostmitteleuropas und des Reichs als potenter Bauherr und Stadtgründer. Das Thema untersucht die Repräsentationsformen und Ausstattung von Wehr-, Wohn- und Tortürme in magnatischen Residenzen.

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